Zwischen Baumwolle, Leinen, Texturen und Farben begleitet die Badkollektion die einfachsten Gesten des Sommers und verwandelt einen alltäglichen Raum in einen Ort zum Wohlfühlen.
Im Sommer verändert das Zuhause seinen Rhythmus. Das Licht verweilt länger auf den Oberflächen, die Fenster bleiben geöffnet und selbst die vertrautesten Gesten scheinen leichter zu werden.
Das Badezimmer wird so zu einem Ort des Übergangs zwischen drinnen und draußen: Es empfängt uns nach der Rückkehr vom Meer, begleitet eine Dusche nach einem heißen Tag und bietet einen stillen Moment der Ruhe, bevor man ausgeht oder den Abend ausklingen lässt. In diesem Raum sind Textilien mehr als nur funktional. Sie prägen ihn durch ihre Beschaffenheit, ihre Farben und den Kontakt mit der Haut.
Bademäntel, Handtücher, Badetücher und Badteppiche schaffen eine dezente und dennoch unverwechselbare Präsenz. Alltägliche Begleiter, die, mit Bedacht ausgewählt, die Atmosphäre des Badezimmers und die Art, wie wir diesen Raum erleben, verändern.

Ein Raum mit neuer Leichtigkeit
Das Badezimmer im Sommer braucht keine radikale Veränderung. Manchmal genügt es, einen Farbton zu wechseln, eine neue Textur hinzuzufügen oder ein Badetuch bewusst als sichtbares Element in den Raum zu integrieren.
Ein Paar gefaltete Handtücher auf einem Regal, ein Bademantel an einem Haken, ein Badetuch neben der Badewanne: Textilien bringen Weichheit in einen Raum, der häufig von klaren Oberflächen wie Keramik, Glas, Holz und Stein geprägt ist.
Die Badkollektion von Lanerossi entsteht aus diesem Zusammenspiel von Funktion und Atmosphäre. Jedes Element begleitet eine bestimmte Geste und trägt zugleich zum harmonischen Gesamtbild des Raumes bei – durch Proportionen, Verarbeitungen und Farbtöne, die aufeinander abgestimmt sind.
Baumwolle und Leinen: zwei Arten, Materialität zu erleben
Bei der Auswahl von Badtextilien ist vor allem entscheidend, welches Gefühl man auf der Haut erleben möchte.
Baumwollfrottee fühlt sich weich, voll und angenehm umhüllend an. Ein vertrautes Material für den täglichen Gebrauch, das beim Abtrocknen mit seiner angenehmen Beschaffenheit für Wohlbefinden sorgt. In den Linien Agave und Pantelleria wird Baumwolle durch unterschiedliche Gewichte, Verarbeitungen und Details interpretiert.
Agave setzt auf eine klare, reduzierte Oberfläche und eine breite Farbpalette, die sowohl zarte Nuancen als auch ausdrucksstärkere Akzente ins Badezimmer bringt. Pantelleria ergänzt die Weichheit des Frottees durch eine Struktur aus horizontalen Reliefstreifen und dekorative Steppstich-Details – dezente Merkmale, die Bademänteln, Badetüchern, Handtüchern und aufeinander abgestimmten Badteppichen einen unverwechselbaren Charakter verleihen.
Eine Mischung aus Baumwolle und Leinen vermittelt ein anderes Gefühl. Die Oberfläche wirkt trockener, strukturierter und leicht unregelmäßig. Das Leinen verändert die Wahrnehmung des Frottees und lässt die Struktur und den Charakter des Gewebes deutlicher hervortreten.
Kollektionen wie Ardis, Aster und Alisma erkunden dieses Gleichgewicht mit unterschiedlichen Materialkompositionen und Details: sichtbaren Texturen, dekorativen Bordüren, Ton-in-Ton-Mustern und zurückhaltenden Farben. Die Funktion bleibt alltäglich, während das Textil im Raum stärker in Erscheinung tritt.
Eine grundsätzlich bessere Wahl gibt es nicht. Baumwolle und Baumwoll-Leinen-Mischungen stehen für zwei unterschiedliche Empfindungen: erstere weicher und kompakter, letztere trockener und strukturierter.

Farbe hält Einzug ins Badezimmer
Im Sommer kann Farbe den Rhythmus eines Raumes verändern, ohne seine Struktur zu beeinflussen.
Helle Töne verstärken das Licht und schaffen eine entspannte Atmosphäre. Weiß, Sand und natürliche Nuancen begleiten puristische Räume und bringen die Textur der Stoffe besonders zur Geltung. Blau und Hellblau setzen einen frischen Akzent, während Salbeigrün und Mint an eine ruhige, von der Natur inspirierte Atmosphäre erinnern. Koralle, Terrakotta, Safran und Cyclamen sorgen hingegen für mehr Intensität und machen Handtücher und Badetücher zu kleinen Farbakzenten.
Zwei Wege der Farbgestaltung
Der erste setzt auf Kontinuität: Bademantel, Handtücher, Badetuch und Badteppich greifen denselben Farbton auf und schaffen ein harmonisches Gesamtbild.
Der zweite lebt von Kombinationen: verwandte Farben, Nuancen derselben Farbfamilie oder stärkere Kontraste treten miteinander in Beziehung und verleihen dem Badezimmer eine persönliche, weniger vorhersehbare Note.
Aufeinander abstimmen bedeutet nicht zwangsläufig, alles einheitlich zu gestalten. Ein Badetuch kann die vorherrschende Farbe des Raumes aufgreifen, während Handtücher und Badteppich feinere Variationen hinzufügen. Das Ergebnis entsteht aus dem Gleichgewicht von Textur, Licht und Proportion.
Für jeden Moment das passende Textil
Die Badkollektion besteht aus verschiedenen Elementen, die jeweils einen bestimmten Moment begleiten.
Hand- und Gästehandtücher gehören zu den häufigsten Gesten des Alltags und bleiben im Raum oft sichtbar. Deshalb tragen Größe, Farbe und dekorative Details zum Gesamtbild des Badezimmers bei.
Das Badetuch bietet eine größere Fläche und ist dafür gedacht, den Körper nach dem Duschen oder Baden einzuhüllen. Seine Beschaffenheit beeinflusst das Gefühl beim Abtrocknen: Je nach Materialzusammensetzung und Verarbeitung kann es weich und kompakt oder trockener und strukturierter sein.
Der Bademantel verlängert den Moment nach dem Kontakt mit Wasser. Er ist nicht nur ein Kleidungsstück, sondern Ausdruck von Komfort zu Hause – am Morgen, am Abend oder nach einem Tag im Freien.
Der Badteppich vervollständigt das Ensemble und schafft eine weiche Oberfläche unter den Füßen. Er kann die Farbe der anderen Textilien aufgreifen oder als eigenständiges Element einen bewussten Kontrast setzen.
Zusammen betrachtet verwandeln diese Elemente das Badezimmer von einem rein funktionalen Raum in einen Ort, dessen Atmosphäre durch kleine Gesten der Achtsamkeit entsteht.
Abstimmen, ohne zu überladen
Für ein harmonisches Badezimmer braucht es keine Vielzahl an Farben und Dekorationen. Wirkungsvoller ist es, wenige Elemente auszuwählen, die miteinander im Dialog stehen.
In einem Raum, der bereits von unterschiedlichen Materialien, Maserungen oder Mustern geprägt ist, sorgen unifarbene Textilien für Ausgewogenheit. In einem eher neutralen Badezimmer können Reliefstrukturen, Jacquard-Bordüren oder kontrastierende Einfassungen zusätzliche Tiefe schaffen.
Auch Wiederholungen spielen eine wichtige Rolle. Derselbe Farbton bei Handtüchern und Badteppich schafft Kontinuität. Eine Textur, die sich bei Badetuch und Bademantel wiederholt, lässt das Gesamtbild harmonischer wirken. Ein einzelner abweichender Farbton setzt hingegen einen gezielten visuellen Akzent.
Die Kollektion kann daher als aufeinander abgestimmtes System verstanden oder frei zusammengestellt werden, indem jedes Element passend zum Raum und zu den persönlichen Gewohnheiten ausgewählt wird.
Die richtige Pflege für Badtextilien
Handtücher, Badetücher und Bademäntel sind für den häufigen Gebrauch konzipiert. Die richtige Pflege trägt dazu bei, Form, Beschaffenheit und Aussehen langfristig zu bewahren.
Vor dem Waschen sollten stets die Pflegehinweise des jeweiligen Produkts beachtet werden, da Materialzusammensetzung, Gewicht und Verarbeitung unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen können. Es empfiehlt sich, Farben zu trennen, die Waschmaschine nicht zu überladen und Waschmittel sparsam zu dosieren.
Nach dem Waschen sollten die Textilien vollständig trocknen, bevor sie gefaltet und verstaut werden. Ausreichend Zeit und Luft zwischen den einzelnen Anwendungen helfen dem Frottee, sein Volumen zurückzugewinnen, und verhindern, dass Feuchtigkeit im Gewebe verbleibt.
Einfache Aufmerksamkeiten, die Teil jener alltäglichen Gesten sind, die unsere Textilien begleiten.